Nächster Stammtisch
Der nächste Stammtisch wird hier eingetragen, sobald Ort, Zeit und organisatorische Details feststehen.
Impuls und Ehrengast werden angekündigt.
Jüdisch-bayerische Gastlichkeit
Ein Stammtisch für Geschichte, Gegenwart und gute Gespräche: jüdisches Leben und altbayerische Lebensart gehören in München seit Generationen zusammen.
Historischer Hintergrund
Die Familie Feuchtwanger steht für eine Münchner Geschichte, in der orthodoxes Judentum und tief verwurzelte altbayerische Lebensart nicht Gegensätze waren, sondern sich im Alltag berührten.
Von der Mitte des 19. bis ins frühe 20. Jahrhundert gehörten die Feuchtwangers fest zum Lehel. In der Familie wurden Schabbat und jüdische Traditionen gehalten; zugleich sprach man Münchner Mundart, liebte Berge, Biergarten und Oktoberfest.
Überliefert ist die Geschichte von Angelo Feuchtwanger, einem Onkel des Schriftstellers Lion Feuchtwanger: Nach dem nahezu täglichen Besuch der Synagoge Ohel Jakob kehrte er häufig im Hofbräuhaus ein. Fiel dies auf einen Schabbat, ließ er anschreiben und beglich die Rechnung in der folgenden Woche.
An diese Gepflogenheit knüpft der Stammtisch an: Jüdische und bayerische Tradition werden nicht nur erinnert, sondern im Gespräch, im Biergarten und in gemeinsamer Gastlichkeit fortgeführt.
Stammtisch-Kalender
Hier erscheinen die kommenden Stammtische mit Termin, Ort und dem jeweiligen Impuls des Abends. Wer dabei bleiben möchte, kann sich für Terminhinweise melden.
Der nächste Stammtisch wird hier eingetragen, sobald Ort, Zeit und organisatorische Details feststehen.
Impuls und Ehrengast werden angekündigt.
Jeder Abend verbindet Ankommen, Gespräch und einen kurzen Gedanken eines besonderen Gastes.
Thema folgt.
Die Reihe soll regelmäßig fortgeführt werden. Neue Termine erscheinen nach Freigabe automatisch im Kalender.
Programm folgt.
Fragen und Antworten
Kurze Antworten für alle, die den Lion Feuchtwanger Stammtisch über die Suche finden und schnell einordnen möchten.
Der Stammtisch macht jüdisch-bayerische Geschichte und Gegenwart in München sichtbar. Er knüpft an die Feuchtwanger-Familie an und schafft einen Ort für Gastlichkeit, Begegnung und Gespräch.
Die Treffen sind regelmäßig geplant. Neue Termine erscheinen im Stammtisch-Kalender und werden zusätzlich über den E-Mail-Verteiler bekanntgegeben.
Der Stammtisch ist als Münchner Biergartenformat gedacht. Die jeweilige Einladung nennt den genauen Ort und die organisatorischen Details.
Interessierte können Kontakt aufnehmen. Je nach Format erfolgen Teilnahme und Rückmeldung über persönliche Einladungslinks.
Der Augustiner-Keller ist keine koschere Gastronomie. Wer nach Kaschrut essen möchte, kann eigenes Essen mitbringen; der Stammtisch selbst steht für jüdisch-bayerische Gastlichkeit und Gespräch.
Initiatoren
Der Stammtisch wird von Grigori Dratva, Michael Movchin und Christian Vogler getragen. Ihre Perspektiven verbinden jüdisches Leben, bürgerschaftliches Engagement und Münchner Gastlichkeit.
Grigori Dratva bringt die Idee einer lebendigen jüdisch-bayerischen Begegnung mit. Ihm geht es um Orte, an denen Geschichte nicht museal bleibt, sondern Menschen miteinander ins Gespräch bringt.
Michael Movchin verbindet jüdisches Engagement, digitale Organisation und Münchner Verwurzelung. Für ihn steht der Stammtisch für Sichtbarkeit, Teilhabe und eine selbstverständliche jüdische Gegenwart.
Christian Vogler und die Wirtsfamilie des Augustiner-Kellers schaffen den passenden Ort für diese Tradition. Der Biergarten wird damit zu einem Raum für Gastlichkeit, Respekt und Begegnung.
Die kommenden Stammtische werden über den E-Mail-Verteiler und die WhatsApp-Gruppe bekanntgegeben.