Stammtisch mit Mona Fuchs
Rückblick, Ehrengäste und Eindrück ergänz ma nachm Termin.
Ehrengäste und besondere Programmpunkt werdn ergänzt.
Lion Feuchtwanger Stammtisch
Jüdisch-boarische Gastlichkeit
A Stammtisch für Gschicht, Gegenwart und guade Gspräche: Jüdisches Leben und altmünchnerische Lebensart ghoern seit Generationen zam.
A bissl Gschicht
Die Familie Feuchtwanger steht für a Münchner Gschicht, in der orthodoxes Judentum und tief verwurzelte altboarische Lebensart koa Gegensatz warn, sondern sich im Alltag ganz natürlich berührt ham.
Von der Mittn vom 19. bis ins frühe 20. Jahrhundert ham die Feuchtwangers fest zum Lehel ghoert. In der Familie san Schabbat und jüdische Traditionen ghalten worn; gleichzeitig hot ma Münchnerisch gredt, Berge, Bier, Biergarten und d Wiesn gern ghabt.
Überliefert is die Gschicht vom Angelo Feuchtwanger, am Onkel vom Schriftsteller Lion Feuchtwanger: Nachm fast täglichen Gang in d Synagoge Ohel Jakob is er gern ins Hofbräuhaus einkehrt. Is des auf an Schabbat gfalln, hot er anschreibn lassen und in der nächsten Woch zoid.
An genau so a schöne Gepflogenheit knüpft da Stammtisch an: Jüdische und boarische Tradition werd ned bloss erinnert; sie werd beim Redn, im Biergarten und bei gemeinsamer Gastlichkeit weiterglebt.
Rückblicke
Da siehst Rückblicke auf vergangene Stammtische. Kommende Termine geb ma übern Newsletter bekannt.
Rückblick, Ehrengäste und Eindrück ergänz ma nachm Termin.
Ehrengäste und besondere Programmpunkt werdn ergänzt.
Der Lion Feuchtwanger Stammtisch am 10. August 2026 brachte Gäste aus jüdischer Community, Politik, Kultur und Münchner Stadtgesellschaft im Augustiner-Keller zusammen. Im Mittelpunkt standen sichtbares jüdisches Leben & der Umgang mit Antisemitismus.
Unter den Gästen waren unter anderem Dr. Annette Seidel-Arpaci, Leiterin von RIAS Bayern, Jessica Flaster, Vorsitzende des VJSB, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung Dr. Ludwig Spaenle sowie Polizeivizepräsident Christian Huber und weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Stadtgesellschaft.
Da Lion Feuchtwanger Stammtisch is im Augustiner-Keller feierlich eröffnet worn.
Rund 100 Gäste aus Politik, jüdischem Leben, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Münchner Stadtgesellschaft san zammkemma.
Rückblick zur Eröffnung
Am 13. Juli 2026 is da Lion Feuchtwanger Stammtisch im Augustiner-Keller feierlich eröffnet worn. Rund 100 Gäste aus Politik, jüdischem Leben, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Münchner Stadtgesellschaft san zammkemma. Mit dabei warn unter anderem US-Generalkonsul Dr. James Miller, Elias Jungheim als Vertreter vom Staat Israel, Dr. Ludwig Spaenle, Norbert Radmacher als Präsident vom Bayerischen Landeskriminalamt, Michael Weinzierl als Beauftragter der Bayerischen Polizei gegen Hasskriminalität, insbesondere Antisemitismus, Rabbiner Levi Freedman und Dr. Martin Leibhard als Geschäftsführer der Augustiner-Bräu Wagner KG.
„Jüdisch zu sein und bayerisch zu sein, Tradition zu leben und Münchner zu sein, das passte damals zusammen. Und es passt immer noch zusammen.“
„Christian Vogler hat nicht einfach nur ein paar Tische freigemacht. Er hat dem Lion Feuchtwanger Stammtisch einen der schönsten Plätze im Augustiner-Keller gegeben.“
„Der Lion Feuchtwanger Stammtisch ist für mich eine Herzensangelegenheit. Jüdisches Leben muss selbstverständlicher Teil unserer Stadt sein.“
„Was wir hier erleben, ist ein Wunder. An diesem prominenten Platz setzt Christian Vogler ein Zeichen, wie ich es noch nie erlebt habe. Wer verstehen will, wie Bayern tickt, wie das bayerische System geht, der muss Lion Feuchtwanger lesen.“
„Dass ausgerechnet im traditionsreichen Augustiner-Keller ein jüdischer Stammtisch ins Leben gerufen wird, ist weit mehr als eine schöne Idee. Er steht für gelebtes jüdisches Leben – selbstbewusst, sichtbar und selbstverständlich als Teil Münchens und Bayerns. Ganz bewusst trägt der Stammtisch den Namen Lion Feuchtwangers: eines jüdischen Münchners, überzeugten Humanisten und Kosmopoliten, dessen Werk und Wirken bis heute inspiriert.“
Frogn und Antwortn
Weil jüdisch-boarische Gschicht und Gegenwart sichtbar ghoern. Da Stammtisch knüpft an die Feuchtwanger-Familie o und schafft an Ort für Gastlichkeit, Begegnung und a gscheids Gspräch.
Kommende Termine geb ma übern E-Mail-Verteiler bekannt. Auf da Website kemman Rückblicke abm nächsten Dog.
Im Augustiner-Keller, Arnulfstraße 52, 80335 München. Die jeweilige Einladung sagt dann genau, wann und wia.
Interessierte kenna uns gern schreibn. Je nach Format laaft Teilnahme und Rückmeldung über persönliche Einladungslinks.
Da Augustiner-Keller is grundsätzlich koa koschere Gastronomie. Für den Stammtisch kenna alle, die nach Kaschrut essn möchten, koscheres Essn vorab übern Augustiner-Keller bestelln (4 Dog Vorlaufzeit). Im bedienten Bereich vom Biergartn kenna keine eigenen Speisen mitbracht werdn; des geht dagegen im hintern Selbstbedienungsbereich vom Biergartn.
Die, dies ozetteln
Da Stammtisch wird von Grigori Dratva, Michael Movchin und Christian Vogler getragen. Drei Perspektiven, a bisserl Schmarrnresistenz und der Wunsch, dass Leit wieder miteinander ins Gspräch kemma.
Grigori Dratva bringt die Idee von aner lebendigen jüdisch-boarischen Begegnung mit. Ihm gehts um Orte, wo Gschicht ned im Schaukasten verstaubt, sondern Leit an Tisch bringt.
Michael Movchin verbindet jüdisches Engagement, digitale Ordnung und a guade Portion Münchner Bodenhaftung. Für ihn steht da Stammtisch für Sichtbarkeit, Teilhabe und a selbstverständliche jüdische Gegenwart.
Christian Vogler und die Wirtsfamilie vom Augustiner-Keller gebn dem Ganzen den passenden Ort. Da Biergarten wird so zum Platz für Gastlichkeit, Respekt und Begegnung.
Die kommenden Stammtische gebn mir über den E-Mail-Verteiler bekannt. Meld Di hier an; danach schick ma Dir an Link zur Bestätigung von Deiner E-Mail-Adresse.